Seit 1951 auf der Matte
Gegründet als Jiu-Jitsu-Club, Gründungsmitglied des Deutschen Judo-Rings, heute Deutscher Meister, Landesmeister und Ausrichter der Kreismeisterschaft. Einundfünfzig Stationen, siebenundvierzig Originalausschnitte aus den Gründungsjahren und ein Namensregister mit 249 Personen — jeder Eintrag mit Datum und Quelle.
Von der Gründung bis heute
Fünfundsiebzig Jahre in einer Liste: Meisterschaften und Dan-Prüfungen, aber auch Karneval, Segelwochenenden und die Mattenreinigung. Was hier steht, stammt aus dem Vereinsarchiv, aus der Lokalberichterstattung und aus den Ergebnislisten der Verbände. Vollständig ist es trotzdem nicht — wer eine Lücke kennt, meldet sie uns. Zum Archiv mit den Originalen →
Gründung als „Jiu-Jitsu-Club Hilden“
Am 5. Februar 1951. Der Club gehört zu den Gründungsmitgliedern des Deutschen Judo-Rings, aus dem später der Deutsche Judo-Bund hervorging. Aus dem ersten Jahrzehnt bewahrt der Verein ein Bildarchiv, Jahr für Jahr von 1951 bis 1960.
Westdeutsche Judomeisterschaften in Hilden
Ausgerichtet vom Jiu-Jitsu-Club Hilden in der Fabricius-Sporthalle an der Lindenstraße, die im April 1956 errichtet worden war.
Drei-Städte-Kampf in der Stadthalle Langenfeld
Gegen den PSV Köln und Tuspo Richrath.
Eintragung als Judo-Club Hilden 1951 e.V.
Am 20. Mai 1966 — unter diesem Namen führt der Verein sich bis heute.
Sportehrenplakette für Günter Kult
Verliehen vom Stadtsportverband Hilden.
Das erste Sport-Ferienprogramm der Stadt
Auf Anregung des Jugendwohlfahrtsausschusses bieten Sportamt, Jugendamt und Stadtsportverband erstmals gemeinsam ein Ferienprogramm für Hildener Kinder an — der Judo-Club ist von Beginn an dabei und bleibt es über Jahre.
Vorführungen, Turniere, Schnitzeljagd
Turnier in Hochdahl, Vorführung zur Eröffnung der Hildener Sportwoche, Freundschaftsturnier gegen Solingen, Auftritt bei der Spohofa — und im Dezember eine Schnitzeljagd für die Kinder.
Kino in der Baracke
Im Dezember Kino für die Kinder in der „Baracke“ auf dem Schulhof, Weihnachtsfeier der Senioren bei Annemarie Zinnen, eigene Feier für die Jugendlichen.
Übungsleiter-Ausbildung in Hennef
Gunter Heimerl und Wolfgang von der Heydt absolvieren im Mai die Ausbildung an der Sportschule Hennef. Im Januar waren Wolfgang Funk, Heimerl, von der Heydt und Mario Bohm beim Konditionslehrgang am Leistungsstützpunkt Düsseldorf unter Peter Freese.
International in Antwerpen — und Karnevalsprinzessin daheim
Am 29. April treten A-Jugend und Senioren gemeinsam mit der PSVg Jahn Solingen bei einem internationalen Turnier in Wilrijk bei Antwerpen an. Birgit Schnell wird Zweite bis 56 kg, Dagmar Hufschmidt Dritte, Markus Pfeiffer Dritter bis 57 kg; bei den Senioren Frank Thomasini Zweiter bis 60 kg und Bruno Glutsch Zweiter über 95 kg.
Im selben Jahr wird Annemarie Zinnen Karnevalsprinzessin. Dazu Kinderturnier in Langenfeld, zwei Vereinsfeste, Kinderfest an der Waldschänke, Sommerfest auf dem Schulhof mit selbstgebauten Spielen.
Die längste Kaffeetafel der Welt
Am 2. Juni feiert Hilden sein 1000-jähriges Bestehen mit der „Längsten Kaffeetafel der Welt“ auf der Mittelstraße — der Judo-Club ist beteiligt. Im Februar die Feier zur Ehrenmitgliedschaft von Franz Ostolski, im September ein „Tag des Judo“ mit Turnier und vielen Zuschauern, im November ein Ju-Jutsu-Lehrgang mit Peter Koch.
Markus Eumann wird Landesmeister
Am 2. März bei den Westdeutschen Einzelmeisterschaften der B-Jugend in Waltrop, über 60 kg. Eine Deutsche Meisterschaft gab es für diese Altersklasse damals noch nicht.
Segeln, Sommerfest, Eislaufen
Ein Segelwochenende mit Diethard Albrecht, Sommerfest am Unterbacher See, im Dezember Eislaufen der Jugend in Benrath mit Wichtelgeschenken.
Ein Festausschuss und eine Urkunde für 25 Jahre
Im Februar gründen Andrea Nowak, Olaf Beck und Wolfgang Funk einen Festausschuss. Zur Jahresabschlussfeier erhält Rainer Schmelz die Urkunde für 25 Jahre Mitgliedschaft.
Der 7. Dan — und eine Bühne von SkyChannel
Franz Ostolski erhält den 7. Dan. Am 1. Juni führt er bei der RheinItterSchau gemeinsam mit Michael Holte eine Kata vor — auf einer vier Meter hohen Profibühne, auf Matten, die der Bundesgrenzschutz zurückgelassen hatte.
Zwei schwarze Gürtel in einer Woche
Am 9. Juni besteht Wolfgang von der Heydt in Hagen die Prüfung zum 1. Dan, am 14. Juni Gunter Heimerl in Langenfeld. Am 20. Juni feiert der Verein beide in der Sporthalle.
Bodentechniken nach Opa Schütte
Lehrgang mit Horst-Peter Wienes (6. Dan), ab 14 Jahren und Grüngurt.
Zwei weitere Dan-Grade
Klaus Merkel und Mario Bohm bestehen am 13. Februar in Düsseldorf die Prüfung zum 1. Dan.
Die erste Vereinszeitung — und ein Abschied
Im Juni erscheint die erste Ausgabe der neuen Vereinszeitung. Wenige Wochen zuvor, am 20. Mai, war Wolfgang von der Heydt gestorben — Jugendtrainer seit 1976, Gründer der MuKi- und VaKi-Gruppe und der Behindertengruppe.
Wandertag an der Itter
Am 15. September, mit Franz Ostolski, Günter Kult, Heinz Scholl, Gunter Heimerl und anderen. Im Mai war Rudi Womatschka gestorben, alleiniger Trainer des Vereins von 1959 bis 1961.
Hilden wird Bundesjugendstützpunkt
Das Präsidium des Deutschen Judo-Bundes bestätigt den NWJV-Leistungsstützpunkt in der Judohalle an der Gerresheimer Straße zusätzlich als Bundesjugendstützpunkt. Das Training dort ist von Dienstag bis Donnerstag kostenlos.
Fünfzig Jahre Judo-Club Hilden
Gefeiert am 11. Februar im Vereinsheim des Kleingartenvereins am Lehmkuhler Weg.
Grand Prix Düsseldorf
Am 20. und 21. Februar — der Verein ist bei einem Turnier der Weltserie vor der Haustür dabei.
Ein künftiger Hildener Trainer wird Vize-Weltmeister
Denys Stetsenko gewinnt bei der Veteranen-Weltmeisterschaft in Olbia Silber in der Klasse M2 bis 90 kg — fünf Jahre, bevor er in Hilden auf der Matte steht. Im selben Jahr schließt er die IJF Academy als Instruktor mit Auszeichnung ab.
Sieben Medaillen mit fünf Startern
Bei der Süddeutschen Meisterschaft im Brazilian Jiu-Jitsu am 14. und 15. September in Neusäß bei Augsburg holt der Verein mit nur fünf Startern viermal Gold, einmal Silber und zweimal Bronze — mehr Medaillen als Teilnehmer.
Anthony Zingg auf der internationalen Bühne
Der Judo-Club Hilden war sein erster Verein. Von hier führte der Weg bis zum Europameistertitel 2018 in Jekaterinburg, zum fünften Platz bei der Weltmeisterschaft 2018 in Baku und zum siebten Platz bei der Weltmeisterschaft 2017 in Budapest.
Fünf Podestplätze bei den Deutschen Meisterschaften im BJJ
Aurica Leskau-Drah wird Deutsche Meisterin bei den Frauen, Johann Timmerbeil und Klaus Beckert werden Meister bei den Männern. José Rentero Para und Andreas Toudzidis werden Vizemeister — Toudzidis zusätzlich Dritter in einer zweiten Gewichtsklasse. Aus dem Verein starteten in diesem Jahr auch Johann Timmerbeil, Klaus Beckert und Stefan Drah bei der Deutschen Meisterschaft.
Engagementpreis NRW: „Von der Matte auf den Bildschirm und zurück“
Der Verein stellt sich digital neu auf — Website, App, Vereinskanäle, betreut von Stefan Drah und fünf weiteren Ehrenamtlichen. Das Ergebnis im damaligen Wortlaut: „Wir haben es geschafft, die Mitgliederverluste zu stoppen und gehen von der Rezession in eine Boomphase über.“ Rund 160 Mitglieder.
Bronze bei der Veteranen-Weltmeisterschaft in Lissabon
Denys Stetsenko, damals noch in Charkiw, wird Dritter in der Klasse M3 bis 90 kg.
Siebter bei der Gesamtdeutschen Meisterschaft
Johann Timmerbeil erreicht Platz sieben bei der Gesamtdeutschen Meisterschaft des Deutschen Ju-Jutsu Verbands.
Ein eigenes Vereinsheim zum 70. Geburtstag
Aus einer ehemaligen Steinmetz-Werkstatt am Ohligser Weg 41 wird eine Sportstätte: neue Fenster und Türen, Sprossenwand, Mattenfläche, rund 30 Quadratmeter überdachte Außenfläche und ein Sichtschutzbereich für muslimische Frauen. Gesamtinvestition 44.606 €, davon 35.105 € Landeszuschuss aus dem Programm „Moderne Sportstätte 2022“. Umgebaut wurde in Eigenregie.
Alle vierzehn Kinder qualifizieren sich
Bei der Kreiseinzelmeisterschaft U11 und U13 in Haan im Mai kommt jedes einzelne angetretene Hildener Kind weiter. Siebenmal Gold, dreimal Silber, viermal Bronze; im U15-Turnier Gold für Arthur Genin und Silber für Veit Drah. Eine Woche später folgt die Bezirksmeisterschaft in Mönchengladbach.
Der eigene Trainer wird Weltmeister
Denys Stetsenko gewinnt bei den Judo-Weltmeisterschaften der Veteranen vom 8. bis 11. September in Krakau den Titel in der Klasse M3 bis 90 kg — alle Vorrundenkämpfe vorzeitig, im Finale gegen den Slowaken Peter Kolesar mit einer Variante des Seoi-nage im Golden Score.
Franz Ostolski stirbt
Am 22. September, im Alter von 87 Jahren. Er war am 1. Februar 1951 in den Verein eingetreten — siebzig Jahre Zugehörigkeit — und hier bis 2004 Trainer. Sein Weg →
Stärkster Verein der Kreismeisterschaft
Am 21. Januar in Haan. Gold unter anderem für Lejs (−34 kg), Maxime (−37 kg), Jan (−46 kg), Fae Drah (−44 kg) und Evelyn (−48 kg).
Drei westdeutsche Titel im Brazilian Jiu-Jitsu
Bei der Westdeutschen Meisterschaft des DJJV in Stolberg im Februar: Aurica Leskau-Drah (+70 kg) setzt sich in einer Best-of-Three gegen Barbara Schlemmer durch, Veit Drah gewinnt bis 69 kg, Fae Drah wird in der U14 Meisterin. Marc Hoffmann wird Vizemeister in der U18 bis 77 kg. Alle vier qualifizieren sich für die Deutschen Meisterschaften.
Veit Drah wird Deutscher Meister
Am 12. Mai in Nienburg, bei der Deutschen Meisterschaft des Deutschen Ju-Jutsu Verbands. Fae Drah wird Vizemeisterin, Liv Gerlach Vierte — und erhält eine Einladung zum Bundeskader.
Zweimal Gold bei der NRW-Meisterschaft
Am 26. Mai in Velbert. Philine Bayer gewinnt Gold — auf dem Weg dorthin unter anderem gegen Bayer 04 Leverkusen und den JC 71 Düsseldorf. Jelena Klanac holt ebenfalls Gold; sie reist dafür wöchentlich aus Pulheim zum Training bei Peter Heintz an. Ines Assoud gewinnt nach einer umstrittenen Halbfinalentscheidung den Kampf um Platz drei, Maja Schreyer wird Fünfte nach langer krankheitsbedingter Pause.
Franz Kofler zu Gast auf der Matte
Ende Januar trainiert der 6. Dan und Gründer der World Judofamily mit dem Hildener Nachwuchs — 28 Landesmeistertitel, Assistenztrainer des Luxemburgischen Judoverbands, Friedensaktivist. Sein Satz an die Jugend: „Judo ist eine Lebensschule und findet nicht nur auf der Matte statt.“
Veit Drah in den U18-Nationalkader
Mit fünfzehn Jahren sichert er sich den Platz im U18-Nationalkader des DJJV — ohne einen einzigen Punkt- oder Kampfverlust. Er ist zu diesem Zeitpunkt Kreis-, Bezirks- und Landesmeister im Judo sowie amtierender Landes-, Westdeutscher und Deutscher Meister im Ne-Waza. Die Ziele: Weltmeisterschaft 2025 in Thailand und Europameisterschaft auf Zypern.
Stützpunktverein für Integration
Aktionday, Familientag und die Mach-mit-Aktionen laufen als Projekte des Stützpunktvereins — Sport als Zugang, nicht als Ziel.
Der zweite Europameistertitel für Denys Stetsenko
Nach Sarajevo 2024 gewinnt er am 22. Mai 2025 auch in Riga die Veteranen-Europameisterschaft, M3 bis 90 kg. Dazu in derselben Saison erste Plätze bei den European Cups in Riga und Warschau und beim Veteranenturnier in Maintal.
Vierzehn Athleten, vierzehn Podestplätze
Bei der NWJJV-Landesmeisterschaft am 22. Februar in Rhede steht jeder einzelne Hildener Starter auf dem Podest: fünf Landestitel, achtmal Silber, einmal Bronze, Platz drei im Teamklassement. Landesmeister werden Veit Drah und Fae Drah (beide Titelverteidigung), Valentina Citanov, Aleks V. und Jonas Amelang.
Westdeutscher Meistertitel für Liv Gerlach
Beim Turnier in Erbach im Mai treten sechs ausgewählte Athletinnen und Athleten in U14, U16 und U18 an. Liv Gerlach krönt sich zur Westdeutschen Meisterin; Silber für Fae Drah und Leon Zavodnik, Bronze für Illya Rudenko und Rosa Maria Krautwig.
Sommer-Camp
Vom 14. bis 19. Juli, eine Woche Ferienprogramm mit Übernachtung im Zelt.
Vom gelben Gürtel bis zum Schwarzgurt
Im Januar legen über dreißig junge Judoka die Prüfung zum 7. Kyu ab. Im Jiu-Jitsu erhält Yuki nach mehr als fünfzehn Jahren Training den Schwarzgurt; Braungurt für Stefan Drah, Jan Degner und Aurica Leskau-Drah, Lilagurt für Veit Drah und Trainer Gianni Stapane.
Der Verein richtet die Kreismeisterschaft aus
Am 1. Februar in der Sporthalle am Weidenweg — die offizielle Kreismeisterschaft des Judo-Kreises Wuppertal, mit Judoka aus Wuppertal, Solingen, Wülfrath, Haan, Mettmann und Velbert. In den Altersklassen U11 und U15 stellt Hilden die meisten Teilnehmer aller Vereine.
39 Medaillen bei der Jugend-Kreismeisterschaft
Am 10. Mai im Jugendtreff am Weidenweg, ausgerichtet vom eigenen Verein: 123 Athletinnen und Athleten aus der Region, davon holt Hilden 12-mal Gold, 13-mal Silber und 14-mal Bronze. Sechzehn Hildener werden für die Kreisauswahl des Judo-Kreises Wuppertal nominiert. Am selben Tag wird Peter Heintz zum Ehrenmitglied ernannt.
Kreisturnier in Burscheid
Am 11. und 12. Juli tritt Hilden als stärkstes Team der Region an, zweitgrößter Teilnehmer ist Bayer 04 Leverkusen.
Der zweite Dan für Sandra Wolski
Im Juli verleiht der Verband der ersten Vorsitzenden den 2. Dan — nicht allein für das, was sie auf der Matte kann, sondern für ihre Arbeit im Verband und im Verein. Seit sie den Vorsitz übernommen hat, hat der Judo-Club die Kehrtwende geschafft: von gestoppten Mitgliederverlusten über ein eigenes Vereinsheim bis zu 39 Medaillen an einem einzigen Wettkampftag und der Ausrichtung der Kreismeisterschaft. Getragen von einem Team, das sie selbst aufgebaut hat.
Eigene Software aus dem Förderprojekt „2000 × 1000“
Im Förderprojekt des Kreises Mettmann entstehen Hombu und Vereins.AI — Turnier- und Vereinsverwaltung, entwickelt im laufenden Betrieb dieses Vereins und für andere Vereine kostenlos. К разделу программ →
Wie das alles angefangen hat
Der Verein führt eine eigene, geschriebene Chronik. Was hier steht, stammt von dort — und beantwortet Fragen, die sonst nirgends aufgeschrieben sind.
Judo war noch keine eigene Sportart
In den 1950er Jahren war Judo eine Abteilung des Deutschen Athletenbundes; die Pässe stellte der Schwerathletenverband NRW aus. Erst danach wurde der NRW Judo-Ring e.V. gegründet — der erste Judoverband im Bundesgebiet —, aus dem bald darauf der Deutsche Judo-Bund hervorging. Der Hildener Club war von Beginn an dabei.
Vor der Gründung
Nach dem Krieg traf man sich im Jugendheim in der Schulstraße und übte — noch ohne Matten — Abwehrtechniken im Stand. Am 5. Februar 1951 wurde daraus der Jiu-Jitsu-Club Hilden.
Der Gründer und seine Mutter
Gegründet hat den Verein Hans vom Stein, damals noch Grüngurt. Er war Übungsleiter und Geschäftsführer in einer Person; seine Mutter war die erste Vorsitzende. Um 1955 war er zudem Sportwart beim NRW Judo-Ring. 1957 legte er alle Ämter nieder.
Wer als Gast unterrichtete
Um an neue Techniken zu kommen, lud der junge Verein bekannte Judoka zu Lehrgängen ein — etwa Walter Schombert, der 1955 Deutscher Meister im Halbschwergewicht wurde. Ludwig Prass aus Düsseldorf, der eigene Trainer von Hans vom Stein, kam oft nach Hilden, ebenso Erich Schäfer aus Wuppertal. Viele Hildener fuhren umgekehrt zum Training nach Wuppertal und Düsseldorf.
Vom Hinterzimmer in die eigene Halle
Gaststätte „Zur Gabelung“, Elberfelder Straße
Im Hinterzimmer, auf einer Ringermatte von zwei mal drei Metern. Als sich die anderen Gäste über den Lärm nebenan beschwerten, musste der Verein weiterziehen.
Kegelbahn im „Große Lohmann“
An der Ecke Fabriziusstraße — für einige Wochen.
Alte Turnhalle Schützenstraße
Mit einem großen Tor: Bei schönem Wetter legte man die Matten auf die Wiese und trainierte draußen. Die erste eigene Matte nähte sich der Verein aus Matratzen, die die Stadt Hilden besorgt hatte, eingenäht in Jute, mit einer Überdecke aus der Hildener Sackfabrik. Später kam eine Matte von fünf mal fünf Metern von Sport-Rhode.
Helmholtz-Gymnasium, Gerresheimer Straße
Im September 1960 erhielt das Gymnasium eine neue Turnhalle mit Gymnastikraum — Baukosten 394.188 DM. Weil die Halle an der Schützenstraße kurz darauf abgerissen werden sollte, zog der Verein um. Aus dem Gebäude wurde später eine Hauptschule, 1986 in Theodor-Heuss-Schule umbenannt.
Endlich eigene Tatami
Der Verein kaufte 100 Quadratmeter Tatami, zwei Jahre später weitere 44. Die alten Matten wurden verkauft.
Ein eigenes Vereinsheim
Aus einer ehemaligen Steinmetz-Werkstatt am Ohligser Weg 41 wurde zum 70. Geburtstag eine eigene Sportstätte. Mehr dazu in der Chronik →
Wer den Verein geführt hat
Aus der Vereins-Chronik, die die Wechsel mit Datum festhält. Wo sie eine Spalte leer lässt, steht auch hier ein Strich — wir tragen nichts ein, was dort nicht steht.
| Ab | 1. Vorsitzende(r) | 2. Vorsitzende(r) |
|---|---|---|
| 05.02.1951 | Hans vom Stein | — |
| 30.05.1952 | Horst Steinkrauß | — |
| 14.03.1953 | — | Horst Wodarz |
| 13.02.1954 | Horst Wodarz | — |
| 1957 | Neuwahl des Vorstands; Hans vom Stein legt daraufhin seine Ämter nieder | |
| 20.05.1966 | Günter Kult | Kuno Bühler |
| 17.05.1971 | — | Eva Bogatzki |
| 23.08.1974 | — | Hans Pfeiffer |
| 19.06.1978 | — | Heinz Scholl |
| 26.06.1984 | — | Annemarie Zinnen |
| 06.02.1990 | — | Tino Bonaffini |
| 01.04.1996 | — | Gunter Heimerl |
Vom Verein zum eingetragenen Verein
Der Antrag auf Eintragung wurde am 1. April 1962 gestellt. Nach der nötigen Satzungsänderung wurde am 20. Mai 1966 der „Judo-Club Hilden 1951 e.V.“ im Vereinsregister eingetragen. Eine völlig neue Satzung folgte am 25. August 1974.
Wer über die Jahrzehnte auf der Matte stand
Die Hauptlinie
Zuerst Hans vom Stein bis 1957. Danach wechselten sich Franz Ostolski und Rudi Womatschka ab, bis Franz Ende 1959 berufsbedingt für zwei Jahre aussetzte. Rudi Womatschka war dann alleiniger Trainer bis 1961; er starb im Mai 1996.
1962 übernahm Franz Ostolski das Traineramt erneut — und hielt es bis Mitte 2003. Über vierzig Jahre. 1989 erhielt er den 7. Dan.
Und die anderen
Herbert Tramposch von 1963 bis 1965. Diethard Albrecht (1. Dan) übernahm 1978 das Freitags-Seniorentraining. Im Mai 1989 kam Tomaso d’Annello (5. Dan) vom Polizei-Sportverein Jahn Solingen zu einem Probetraining, das so gut ankam, dass er sofort fest engagiert wurde. Gunter Heimerl führte das Training in der Zwischenzeit anderthalb Jahre lang.
Die Jugendtrainer
Ulrich Sdrenka. Heinz Scholl bis Herbst 1965, auch in Langenfeld. Gottfried Ternowek, ein Tischler aus Österreich. Hans Pfeiffer. Ab 1976 Gunter Heimerl und Wolfgang von der Heydt, der 1995 starb.
Abteilungen, die es gab
Eine Aikido-Abteilung von 1971 bis 1980, aufgelöst
mangels Übungsleiter.
Eine Behindertengruppe 1992/93 unter Wolfgang von der
Heydt, danach Andrea Becker.
Eine Gymnastikgruppe von August 1994 bis Dezember
1995 unter Ingo Köster.
Die MuKi- und VaKi-Gruppe, ins Leben gerufen von
Wolfgang von der Heydt — sie gibt es bis heute.
Wer in Hilden auf der Matte steht
Die Judo-Abteilung wird von sieben Trainerinnen und Trainern getragen. Ein Teil der Erfolge oben erklärt sich hierdurch: Sie haben selbst auf hohem Niveau gekämpft — und tun es teilweise noch.
Sandra Wolski
Erste Vorsitzende, 2. Dan, Trainer-C-Lizenz, Kyu-Prüferin und Junior-Managerin. Im Nordrhein-Westfälischen Judo-Verband ist sie stellvertretende Verbandsjugendleiterin — der Verein ist also nicht nur Teilnehmer, sondern sitzt mit am Tisch.
Denys Stetsenko
Leiter des Judo-Teams, 3. Dan, Instruktor und Coach der IJF Academy. Weltmeister der Veteranen 2022 in Krakau, zweifacher Europameister (Sarajevo 2024, Riga 2025), dazu Vize-Weltmeister 2017 und WM-Bronze 2021 — in der Datenbank der IJF stehen vierzehn Turniersiege.
Vor dem Krieg leitete er in Charkiw seine eigene Judoschule. Zu seinem ersten Weltmeistertitel bereitete er sich von Ratingen aus vor — mit dem Fahrrad zu den Trainingsorten in Erkrath und Düsseldorf. Er startet weiterhin für die Ukraine.
Wilhelm „Willy“ Rimmel
4. Dan Judo — der höchste Grad in der Abteilung —, dazu 2. Dan Goshin Jitsu und Schwarzgurt im Brazilian Jiu-Jitsu, den er mit 66 Jahren erhielt. Ehemaliger Bundesliga-Aktiver von Bayer 04 Leverkusen.
Er betreut und bildet den Wettkampfbereich im Ju-Jitsu und Ne-Waza aus; die vierzehn Podestplätze von Rhede 2025 sind seine Handschrift. Trainiert bis heute fast täglich, quer durch Boxen, Modern Arnis, Judo und BJJ. Sein Satz dazu: „Disziplin, Respekt und lebenslanges Lernen — das ist mein Weg.“
Peter Heintz
1. Dan, DOSB-Trainer C, Kampfrichter im Bezirk, Kyu-Prüfer und Prüfer im G-Judo. Ehemaliger Bundesliga-Aktiver von Bayer 04 Leverkusen. Am 10. Mai 2026 zum Ehrenmitglied ernannt.
Zu seinem Freitagstraining reisen Aktive aus dem ganzen Umland an — Jelena Klanac etwa wöchentlich aus Pulheim. 2024 gewann sie in Velbert Gold.
Veit Drah
Deutscher Meister 2024 im Ne-Waza des DJJV, Landes- und Westdeutscher Meister, Mitglied des U18-Nationalkaders — und inzwischen selbst Trainer. Wer noch selbst antritt, unterrichtet anders.
Aurica Leskau-Drah
Zweite Vorsitzende und Kassenwartin, 1. Dan Ju-Jitsu und Goshin Jitsu. Deutsche Meisterin und Westdeutsche Meisterin im Brazilian Jiu-Jitsu. Von ihr stammt das Konzept der Bewegungsförderung Fit & Fight Kids für Kita-Kinder.
Sensei Paul
Karate, und zwar in zwei Stilen: Kyokushin im Vollkontakt und Goju Ryu, einer der ältesten Stile des Okinawa-Karate. Er unterrichtet beide nebeneinander, sonntags an der Beethovenstraße.
Stefan Drah
Trainer und Vereinssprecher. Braungurt im Jiu-Jitsu seit Januar 2026. Betreut seit Jahren die Öffentlichkeitsarbeit — 2019 mit dem Engagementpreis NRW ausgezeichnet — und entwickelt die Vereinssoftware des Clubs.
Die nächste Reihe steht schon
Vier junge Athletinnen mit Trainerassistenten-Lizenz, die selbst noch antreten und zugleich schon unterrichten. Der Verein fördert sie gezielt — mit Lehrgängen, Lizenzausbildung und der Möglichkeit, früh eigene Gruppen zu übernehmen. Wer mit sechzehn schon einer Kindergruppe etwas beibringt, lernt etwas, das keine Prüfung abfragt.
Fae Drah
Braungurt, mit abgeschlossenem Kata-Modul für den 1. Dan.
Deutsche Vizemeisterin 2024 im Ne-Waza des DJJV in Nienburg. Westdeutsche Meisterin U14 in Stolberg. Landesmeisterin bei der NWJJV-Landesmeisterschaft 2025 in Rhede — als Titelverteidigerin. Dazu Gold bei der Kreismeisterschaft in Haan und Silber beim Turnier in Erbach.
Liv Gerlach
Blaugurt.
Westdeutsche Meisterin beim Turnier in Erbach 2025. Bei der Deutschen Meisterschaft 2024 in Nienburg wurde sie Vierte — und erhielt im Anschluss eine Einladung zum Bundeskader.
Azra Üner
Blaugurt.
Kreismeisterin der U11 bei der Kreiseinzelmeisterschaft in Haan — bei jenem Turnier, aus dem sich alle vierzehn angetretenen Hildener Kinder für die nächste Ebene qualifizierten.
Ines Assoud
Blaugurt.
Kreismeisterin der U11 in Haan. Bei der NRW-Meisterschaft 2024 in Velbert gewann sie nach einer umstrittenen Halbfinalentscheidung den Kampf um Platz drei.
Die dem Verein bleiben
Die Ehrenmitgliedschaft ist die höchste Auszeichnung, die der Verein vergeben kann. Sie gilt lebenslang.
Burkhard Aue
1. Dan. Sein Name steht schon in den Zeitungsausschnitten der 1950er Jahre — als Meister der Senioren und Kreismeister des damaligen Jiu-Jitsu-Clubs. Im Archiv nachschlagen →
Peter Heintz
1. Dan, DOSB-Trainer C, Kampfrichter im Bezirk. Am 10. Mai 2026 zum Ehrenmitglied ernannt — für sein langjähriges Engagement und seine besonderen Verdienste um den Verein. Er steht weiterhin als Trainer auf der Matte.
Tino Bonaffini
Seit dem 6. Februar 1990 im Vorstand, davor schon auf den Fotos der Freitagsgruppe von 1984 und des Ju-Jutsu-Lehrgangs von 1985. In der Vereinsrangliste 1997 als Trainer geführt.
Franz Ostolski
5. Februar 1935 – 22. September 2022. Ehrenmitglied seit 1985, 8. Dan. Er begann sein Judo am 1. Februar 1951 im Jiu-Jitsu-Club Hilden — eingeladen von seinem Arbeitskollegen Hans vom Stein, dem Gründer des Vereins.
Siebzig Jahre Zugehörigkeit, Trainer hier bis 2004. Seine Laufbahn im Einzelnen →
Kuno Bühler
Mitbegründer des Vereins, 1966 zweiter Vorsitzender. Später nach Brasilien ausgewandert.
Günter Kult
Erster Vorsitzender ab 1966. 1975 erhielt er die Sportehrenplakette des Stadtsportverbandes Hilden.
Wolfgang Drescher
Ehrenmitglied des Vereins, geführt in der Vereins-Chronik.
Franz Ostolski, 1935 bis 2022
Von den ersten Wochen des Vereins bis in dieses Jahrzehnt. Die Angaben stammen aus der Vereins-Chronik, aus den Zeitungsausschnitten der 1950er Jahre und aus dem Nachruf, den sein Dan-Schüler Michael Holte 2022 für die Polizei-Sportvereinigung Jahn Solingen geschrieben hat.
Der Anfang
01.02.1951 — erster Trainingstag im Jiu-Jitsu-Club
Hilden.
03.11.1951 — erster Wettkampf, Klasse bis 80 kg, in
einem Anzug, den seine Mutter aus Köperstoff genäht hatte.
In den 1950ern mehrfach Clubmeister aller Klassen; insgesamt
acht Kreismeistertitel, dazu Platzierungen bei
Landesmeisterschaften.
Die Graduierungen
1. Dan am 06.09.1958 — Prüfer waren Shuichi Nagaoka,
Heinrich Frantzen, Max Hoppe und Klaus Münstermann.
6. Dan 1977 · 7. Dan 1989 ·
8. Dan 2013.
Dan-Prüfer seit 1970.
Trainer mit A-Lizenz
Judo-Club Hilden 1956–1958 und 1961–2004.
Dazu Post SV Düsseldorf, der Universitäts-Sport-Club Düsseldorf und
— fünfzig Jahre lang, von 1959 bis 2009 — die
Polizei-Sportvereinigung Jahn Solingen.
Im Verband
Kampfrichter auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene 1966–1985. Lehrgangsreferent 1968–1995. Lehrwart der NRW-Landesgruppe des Deutschen Dan-Kollegiums 1968–1980, danach deren Vorsitzender. Mitglied im Lehrausschuss des NWJV 1990–1995.
Was von ihm bleibt
Er führte nach Erinnerung seines Nachrufautors mindestens elf Judoka bis zum 5. Dan — darunter Michael Holte, Karsten Labahn und Tomaso d’Annello, der 1989 selbst Trainer in Hilden wurde. Ihm waren alle im Deutschen Judo-Bund gelehrten Kata in Praxis und Lehre geläufig.
Der Schluss
Nach einer Hüftoperation beendete er im Sommer 2009 sein Judo — nach achtundfünfzig Jahren auf der Matte. Er starb am 22. September 2022 im Alter von 87 Jahren.
Wer den Verein mitgeprägt hat
Nicht mehr aktiv, aber ohne sie sähe der Verein anders aus. Rodrigo „Manjado“ da Silva — Schwarzgurt 3. Grades im Brazilian Jiu-Jitsu und Capoeira-Meister — war für das Hildener BJJ ein prägender Trainer. Wer weiter zurückgeht, findet Franz Ostolski, Rudi Womatschka, Diethard Albrecht, Tomaso d’Annello und Gunter Heimerl.
Berichte über den Verein
Was über den Judo-Club Hilden geschrieben wurde, mit Datum und Link zur Quelle. Wer einen Bericht kennt, der hier fehlt: schickt ihn uns.
Hilden als stärkstes Team der Region beim gemeinsamen Kreisturnier in Burscheid.
123 Teilnehmer, 39 Medaillen für Hilden, 16 Nominierungen für die Kreisauswahl — und die Ehrenmitgliedschaft für Peter Heintz.
Ankündigung der Kreismeisterschaft des Judo-Kreises Wuppertal, ausgerichtet vom Judo-Club Hilden.
Über dreißig Prüfungen zum 7. Kyu, dazu der Schwarzgurt für Yuki nach fünfzehn Jahren Training.
Westdeutscher Meistertitel für Liv Gerlach, dazu zweimal Silber und zweimal Bronze.
Vierzehn Starter, vierzehn Podestplätze, fünf Landestitel und Rang drei im Teamklassement.
Zweimal Gold bei der NRW-Meisterschaft in Velbert, dazu Bronze und ein fünfter Platz.
Veit Drah wird Deutscher Meister, Fae Drah Vizemeisterin, Liv Gerlach Vierte mit Bundeskader-Einladung.
Gold für Aurica Leskau-Drah, Veit Drah und Fae Drah, Silber für Marc Hoffmann.
Stärkster Verein der Kreismeisterschaft in Haan, Gold in mehreren Altersklassen.
Denys Stetsenko gewinnt den Veteranen-Weltmeistertitel M3 bis 90 kg in Krakau.
Alle vierzehn angetretenen Kinder qualifizieren sich bei der Kreiseinzelmeisterschaft in Haan.
Umbau am Ohligser Weg 41, 44.606 € Investition mit 35.105 € Landeszuschuss.
Porträt des Fünfzehnjährigen, der ohne Punkt- oder Kampfverlust in den U18-Nationalkader des DJJV einzog.
Gasttraining des 6. Dan und Gründers der World Judofamily mit dem Hildener Nachwuchs.
Turnier der American Grappling Federation, ausgetragen in Hilden.
Porträt der BJJ-Abteilung: rund 40 Kinder und 30 Erwachsene.
Beitrag zum Engagementpreis NRW 2019 über die digitale Neuaufstellung des Vereins.
Vereinsporträt mit Altersspanne von drei bis über achtzig Jahren.
Ihr habt einen Bericht für uns?
Zeitungsausschnitte, Radio- oder Fernsehbeiträge, Erwähnungen in Verbandsmeldungen — alles, was den Verein betrifft, gehört ins Archiv. Schickt es an die Vereinsleitung, am besten mit Datum und Quelle.
Zur Herkunft und zur Genauigkeit
Die Quellen
Die Ausschnitte stammen aus dem Archiv des Judo-Club Hilden 1951 e.V. Sie wurden in lokalen Zeitungen jener Jahre veröffentlicht; ein Teil dieser Blätter erscheint heute nicht mehr. Die Erlaubnis zur Aufbewahrung und Verwendung wurde dem damaligen Vorstand erteilt. Auf den meisten Ausschnitten ist weder ein Zeitungsname noch ein Datum vermerkt — sie wurden ausgeschnitten, nicht archiviert.
Wie genau das ist
Die Texte wurden aus den Scans gelesen und in Ereignis, Namen, Rollen und Ergebnisse zerlegt. Wo ein Ausschnitt beschnitten oder unscharf ist, steht das dabei. Namen sind so übernommen, wie sie im Blatt stehen — teils abgekürzt, teils in Schreibweisen, die schwanken („Ostolski" und „Ostolzki", „vom Stein" und „v. Stein"). Wer einen Fehler findet, möge ihn uns schreiben.
Vier Geschichten, die uns überrascht haben
Wir wussten, dass der Verein alt ist. Was in diesen Ausschnitten steht, wusste bei uns niemand mehr.
Der Gründer wurde Vize-Weltmeister
Hans vom Stein, der den Verein 1951 als Grüngurt gegründet hatte, wurde 1954 Zweiter der Weltmeisterschaft im dänischen Odense. Der Bericht darüber ist auf den 23. Juni 1954 datiert. Seine Mutter war die erste Vorsitzende des Vereins.
Ein Olympiasieger von morgen kämpfte in Hilden
Bei den Offenen Westdeutschen Meisterschaften in der Hildener Fabricius-Halle siegte dreifach ein junger Kölner namens Wolfgang Hofmann. 1964 gewann er in Tokio Silber — als erster deutscher Judoka mit einer olympischen Medaille.
Eine Frau auf der Bühne, 1950er
In den Berichten taucht Edith Müller auf, im Blatt von damals „Frl. E. Müller (5. Kyu)". Sie führte die Selbstverteidigung vor. Der Berichterstatter notierte, das „schwache" Geschlecht scheine hier besondere Möglichkeiten zu haben.
Die erste Matte war aus Matratzen
Trainiert wurde zuerst im Hinterzimmer der Gaststätte „Zur Gabelung" — auf einer Ringermatte von zwei mal drei Metern. Die erste eigene Matte nähte sich der Verein aus Matratzen, die die Stadt besorgt hatte, eingenäht in Jute, mit einer Decke aus der Hildener Sackfabrik.
Ausschnitt für Ausschnitt
Geordnet nach Datum, soweit eines erkennbar war; alles Undatierte steht hinten. Ein Klick auf das Bild öffnet den Scan in lesbarer Größe.
Jiu-Jitsu erstmalig in Hilden demonstriert
Der etwa ein halbes Jahr zuvor gegründete Jiu-Jitsu-Club Hilden hielt am Samstag in der Turnhalle an der Schützenstraße seine erste Veranstaltung ab, um die Sportart in Hilden bekanntzumachen. Nach Vorführungen von Fallschule, Würfen und Judo-Do bestritt die junge Hildener Staffel sechs Kämpfe gegen eine Düsseldorfer Mannschaft, die 6:6 unentschieden endeten. Zum Schluß zeigten Sportlehrer E. Schäfer und Simon aus W.-Elberfeld Abwehrgriffe der waffenlosen Verteidigung. Das Bild trägt die handschriftliche Datierung „1951" (Monatsangabe nur teilweise lesbar).
„Das Gesamt-Ergebnis lautete 6:6 Punkte unentschieden.“
Sieben von neun Hildenern in vorderster Linie
Bei den Bezirksmeisterschaften in Hamborn, ausgerichtet von Hamborn 07, gewannen vier Judokämpfer des Jiu-Jitsu-Clubs Hilden den Meistertitel; von neun Hildener Teilnehmern rückten sieben in die vorderste Linie, und das erst nach eineinhalb Jahren Schule. Über 100 Teilnehmer waren am Start. Die Siegerehrung nahmen Lorenz Kautz und Wolfgang Kretschmann in der Bahnhofsgaststätte Hamborn vor; Kautz forderte zur Teilnahme an den Landesmeisterschaften am Sonntag, 27.7.1952, in Hamborn auf.
„Die große Teilnehmerzahl (über 100) zeigte, wie stark der Judosport im Wachsen ist.“
Erneuter Sieg des Jiu-Jitsu-Clubs Hilden
Der Rückkampf der Meisterschaftsserie Düsseldorf-Bergisch-Land gegen den Polizei-Sportverein Wuppertal wurde in der Kaserne der Bereitschaftspolizei Lichtenscheidt (Barmen) ausgetragen; obwohl Hilden nur mit fünf Kämpfern antreten konnte, siegte der JJC Hilden klar mit 9:3. Im Anschluß folgten Einlagekämpfe sowie Vorführungen: H. v. Stein zeigte mit dem Hildener Kranz das Nage-No-Kata (15 Grundwürfe), v. Stein und Womatschka eine Jiu-Jitsu-Selbstverteidigungsvorführung, v. Stein und Ostolski eine Judo-Do-Vorführung. Das Datum 20.03.54 ist handschriftlich auf dem Ausschnitt vermerkt.
„Der Jiu-Jitsu-Club Hilden siegte über die Pol.-Sp.-Verein Wuppertal mit 9:3, was als ein schöner Erfolg für den JJCH angesehen werden kann.“
Hans vom Stein wurde Welt-Zweiter im Judo
Hans vom Stein kehrte mit der Urkunde des Zweiten der Judo-Weltmeisterschaft nach Hilden zurück; er war zunächst als Dritter bezeichnet worden, ihm wurde durch kampfgerichtliche Entscheidung der zweite Rang zuerkannt. Die Weltmeisterschaften fanden in der dänischen Stadt Odense statt und dauerten eine Woche, mit Teilnehmern aus 14 Nationen; vom Stein war der einzige beteiligte Deutsche. Im entscheidenden Kampf gegen den österreichischen Doppel-Weltmeister Hans Tiran zog er sich eine Sehnenzerrung in der Kniekehle zu und mußte aufgeben. Das Blatt trägt oben rechts den Vermerk "Hilden, den 23. Juni 1954"; die Bildunterschrift lautet: "Hans vom Stein (rechts) im Training. Seinen Gegner hat er sicher am Boden."
„Hans vom Stein kehrte jetzt mit der Urkunde des Zweiten in der Weltmeisterschaft des Judo nach Hilden heim.“
Jiu-Jitsu-Club Hilden mit vier Kreismeistern
Der JJC Hilden führte die diesjährigen Kreis-Einzelmeisterschaften im Jiu-Jitsu in der Turnhalle an der Lindenstraße durch; teil nahmen JJC Düsseldorf, JC Düsseldorf, Post-SV Düsseldorf, ESV Neuß und der JJC Hilden. Trotz knapper Trainingszeit und nur 12 eigenen Teilnehmern holte der JJC Hilden 4 der 5 Meistertitel; alle Hildener Kämpfer konnten sich placieren. Die Urkundenverleihung nahm der Vorsitzende Horst Wodarz vor. Zwei Bildunterschriften: „Kreismeister 1956: Judomannschaft des JJC Hilden" und „Schnappschuß vom Jiu-Jitsu-Kampf".
„Trotz knapper Trainingszeit … holte der JJC Hilden von 5 Meistertiteln 4 nach Hilden.“
Jiu-Jitsu-Club Hilden mit vier Kreismeistern
Der JJC Hilden führte die diesjährigen Kreis-Einzelmeisterschaften im Jiu-Jitsu in der Turnhalle an der Lindenstraße durch; teil nahmen der JJC Düsseldorf, der JC Düsseldorf, der Post-SV Düsseldorf, der ESV Neuß und der JJC Hilden. Trotz knapper Trainingszeit, wodurch nur 12 Teilnehmer des JJC Hilden antreten konnten, holte der Verein 4 von 5 Meistertiteln nach Hilden; alle Hildener Kämpfer konnten sich placieren, keiner schied vorzeitig aus. Zum Artikel gehören zwei Bilder mit den Unterschriften "Kreismeister 1956: Judomannschaft des JJC Hilden" und "Schnappschuß vom Jiu-Jitsu-Kampf".
„Die Kämpfer des JJC Hilden zeigten ein beachtliches Können und einen guten Kampfgeist, was immer wieder die gute Schulung des Lehrers Hans v. Stein zeigt.“
Zwei Landesmeister vom Hildener JJC gestellt
Bei den Landesmeisterschaften von Nordrhein-Westfalen in Aachen war der Jiu-Jitsu-Club Hilden mit 5 Kämpfern vertreten. Franz Ostolski (3. Platz im Schwergewicht) und Hans vom Stein (1. Platz) qualifizierten sich für die Deutschen Judo-Meisterschaften in München. Insgesamt kämpften 120 Judoka; veranstaltender Verein war der Aachener Judo-Club.
„Die Gesamtkämpferzahl bei den Judo-Landesmeisterschaften belief sich auf 120.“
Zwei Landesmeister vom Hildener JJC gestellt
Bei den Landesmeisterschaften von Nordrhein-Westfalen, die in Aachen ausgetragen wurden, war der Jiu-Jitsu-Club Hilden mit 5 Kämpfern vertreten. Franz Ostolski qualifizierte sich mit einem 3. Platz im Schwergewicht und Hans vom Stein mit dem 1. Platz für die Deutschen Judo-Meisterschaften in München. Die Gesamtkämpferzahl belief sich auf 120; veranstaltender Verein war der Aachener Judo-Club. Das Datum 24.06.56 ist handschriftlich auf dem Ausschnitt vermerkt.
„Hiervon qualifizierten sich Franz Ostolski mit einem 3. Platz und Hans vom Stein mit dem 1. Platz für die Deutschen Judo-Meisterschaften in München.“
Jiu-Jitsu einleuchtend demonstriert
Der Jiu-Jitsu-Club Hilden hielt am Samstag in der Gastwirtschaft P. Krings in Ohligs seine erste Veranstaltung in Sol.-Ohligs ab, um das Publikum mit der Sportart bekannt zu machen. Neben Vorführungen von Selbstverteidigung und Judo-Do bestritt die Hildener Staffel neun Kämpfe aller Gewichtsklassen gegen eine Elberfelder Mannschaft. Das Gesamtergebnis lautete 13:5 für Hilden.
„Das Gesamtergebnis lautet 13:5 für Hilden! Dieses Resultat ist wieder ein Beweis für die ausgezeichnete Judo-Arbeit im JJC Hilden.“
Meisterschaften des Jiu-Jitsu-Clubs Hilden
Die Clubmeisterschaften des Jiu-Jitsu-Clubs Hilden fanden wie jedes Jahr in der Turnhalle Schützenstraße statt. Franz Ostolski gewann zum dritten Mal den Titel des Clubmeisters aller Klassen. Der Bericht beklagt zugleich die zu knappen Uebungszeiten und Hallenzeiten des Clubs.
„Zum dritten Mal wurde Franz Ostolski der begehrte Titel des Jiu-Jitsu-Clubmeisters aller Klassen zugesprochen.“
JJC Hilden wurde Kreis-Mannschaftsmeister
Am Samstag führte der Jiu-Jitsu-Club Hilden die letzten Entscheidungskämpfe in der Turnhalle der evgl. Real- und Aufbauschule Hilden durch und gewann mit einem Gesamtergebnis von 75:33 über die Düsseldorfer Mannschaften. Die erste Mannschaft des JJC Hilden wurde damit Kreis-Mannschaftsmeister. Der Bericht schließt mit der Klage, daß der Club durch neue Bestimmungen über die Benutzung städtischer Turnhallen seinen Trainingsraum an den Samstagabenden verloren hat.
„Ein großer Sieg für die Hildener Mannschaften und ein Zeichen dafür, daß in Hilden ein gutes Judo betrieben wird.“
Gruppenbild von sechs Judokas in Judoanzügen auf einer Bühne oder Matte; der mittlere Sportler (F. Ostolski) hält einen Wanderpreis bzw. Schild in Händen. Die Namen stehen als Bildunterschrift unter dem Foto.
Clubmeisterschaft des JJC Hilden
Die Clubmeisterschaften des Jiu-Jitsu-Clubs Hilden wurden erneut in der städtischen Turnhalle Schützenstraße ausgetragen; die Teilnehmerzahl war geringer als in den Vorjahren, weil manche Kämpfer verhindert waren. Franz Ostolski wurde Clubmeister aller Klassen, Burkhard Aue Meister der Senioren und Hans Polenski Bester der Jugendklassen.
„Nach harten, aber äußerst fairen Kämpfen wurde Franz Ostolski Clubmeister aller Klassen.“
In drei Klassen: Wolfgang Hofman
In der Hildener Fabricius-Halle wurden vor mehr als 350 Zuschauern die Westdeutschen Judomeisterschaften ausgetragen, organisiert vom Hildener Jiu-Jitsu-Club gemeinsam mit dem Judoclub "Nippon" Solingen. Held des Tages wurde der junge Kölner Wolfgang Hofmann, der in drei Klassen (1. Dan-Klasse, 2. Dan-Klasse und offene Dan-Klasse) gewann; der Velberter Engelbert Blumendahl belegte im Finale den zweiten Platz und qualifizierte sich damit für die Deutschen Meisterschaften in Villingen. Ein zweiter, eingerückter Beitrag "Kata-Juji-Jime" erklärt dem Publikum die Kyu- und Dan-Grade und die japanischen Fachbegriffe.
„In der Hildener Fabricius-Halle freuten sich mehr als 350 Zuschauer über den ausgezeichneten Sport, der ihnen anläßlich der Westdeutschen Judomeisterschaften geboten wurde.“
Eindeutige Siege des Jiu-Jitsu-Club Hilden
Die erste und zweite Mannschaft des Jiu-Jitsu-Clubs Hilden traten gegen die Mannschaften des Polizei-Sportvereins Wuppertal an. Die 1. Mannschaft des JJC Hilden siegte über die 2. des PSV Wuppertal mit 12:0 und 11:1, die 2. Mannschaft gewann gegen die starke 1. Mannschaft des PSVW mit 7:5 und 7:5. Damit stand die zweite Hildener Mannschaft an der 1. Stelle der Meisterschaftstabelle.
„Der Jiu-Jitsu-Club Hilden hat die besten und stärksten Kampfmannschaften des Bezirks.“
Clubmeisterschaften der Jiu-Jitsu-Clubs
Die Clubmeisterschaften des Jiu-Jitsu-Club Hilden wurden wieder in der Turnhalle Schützenstraße durchgeführt und brachten einige Ueberraschungen. Franz Ostolski wurde nach einem spannenden Kampf gegen Milkereit, den er erst nach Verlängerung durch Wurf für sich entschied, Clubmeister aller Klassen und erhielt für seinen 100. Kampf zusätzlich eine Judo-Medaille.
„Franz Ostolski, Clubmeister aller Klassen, erhielt außerdem für seinen 100. Kampf eine Judo-Medaille.“
Gelbgürtel an 7 Hildener Judo-Sportler
Am Freitag wurden in der Düsseldorfer "Judo-Sport-Schule" die internationalen Kyu-Prüfungen durchgeführt; sieben Hildener erwarben den Kyu-Grad und dürfen den gelben Gürtel tragen, Horst Fischer errang an der Kölner Sport-Hochschule den 4. Kyu-Grad (orangefarbener Gürtel). Am Samstagabend überreichte Ludwig Prass in der Turnhalle Schützenstraße die Diplome und würdigte die Arbeit des Trainers Hans vom Stein; anschließend dankte der 1. Vorsitzende Horst Steinkrauß und überreichte Prass die Club-Nadel.
„Zum äußeren Zeichen ihrer neuen sportlichen Würde dürfen sie den gelben Gürtel tragen.“
Kreismeister JJC Hilden in alter Form
Der Jiu-Jitsu-Club Hilden kämpfte am Samstag in der Turnhalle Schützenstraße gegen den Düsseldorfer Jiu-Jitsu-Club und gewann die Hauptkämpfe mit 27:7. Die anschließenden Revanche- und Nebenkämpfe endeten ebenfalls eindeutig für Hilden mit 16:4. Die Rubrik trägt die Kopfzeile "JIU-JITSU".
„Der Jiu-Jitsu-Club Hilden bewies am Samstag erneut, daß seine Judokas noch immer kampfstark sind.“
JJC Hilden Judo-Kreismeister
Mit den letzten Meisterschaftskämpfen am Samstag wurde der Jiu-Jitsu-Club Hilden endgültig Kreismannschaftsmeister; die 1. Mannschaft erzielte das Gesamtergebnis 5/55:17/10:2, die 3. Mannschaft wurde Zweite, die 2. Mannschaft Dritte, erst danach folgten die drei Mannschaften des JJC Düsseldorf. Die Schlußkämpfe fanden in der Turnhalle der Ev. Schule Gerresheimer Straße statt, wo der JJC gegen Düsseldorf mit 75:33 gewann. Der Bericht klagt zugleich, daß dem Klub durch die Neuregelung der Benutzung städtischer Turnhallen der Schulungsraum an den Samstagabenden genommen wurde.
„Zum Sporterfolg gratuliert die RP herzlich!“
Jiu-Jitsu-Club erfolgreich
In der Städtischen Turnhalle Schützenstraße gewann der Jiu-Jitsu-Club Hilden den Rückkampf gegen den Düsseldorfer Jiu-Jitsu-Club. Die 1. Mannschaft siegte 7:5, die 2. Mannschaft kam zu einem 6:6, die 3. Mannschaft gewann 8:4; die Gesamtwertung lautete 21:15 für Hilden.
„Die Gesamtwertung von 21:15 für den Jiu-Jitsu-Club Hilden zeigte die aufsteigende Form der Itterstädter an.“
Clubmeisterschaften des Jiu-Jitsu-Clubs Hilden
Die Clubmeisterschaften des Jiu-Jitsu-Clubs Hilden wurden wie jedes Jahr in der Turnhalle Schützenstraße ausgetragen, diesmal erst später im Jahr, weil zuvor die Mannschaftsmeisterschaften stattfinden mußten. Manfred Priebe wurde Meister aller Klassen, Franz Ostolski wie im Vorjahr Seniorenmeister. Manche Judo-Sportler bestritten bis zu acht Kämpfe.
„Meister aller Klassen wurde nach sehr guten Leistungen Manfred Priebe.“
Jiu-Jitsu-Club weiter an der Bezirksspitze
Der Jiu-Jitsu-Club Hilden trat mit mehreren Mannschaften erneut gegen den Bruderverein aus Düsseldorf an und siegte. Da die 2. und 3. Düsseldorfer Mannschaft nicht vollzählig antraten, fielen zwei 12:0-Siege kampflos an Hilden; im ausgetragenen Kampf gewann die 2. Mannschaft des JJC Hilden mit 7:5 über die 1. Mannschaft des JJC Düsseldorf. In der Kampftabelle stehen die drei Hildener Mannschaften auf den ersten drei Plätzen (3. M. 25:11, 1. M. 24:12, 2. M. 19:17, je 4:2 Punkte).
„Der Jiu-Jitsu-Club Hilden steht durch diese Ergebnisse mit seinen drei Mannschaften an den ersten drei Stellen der Kampftabelle.“
Jiu-Jitsu-Club Hilden auf ersten bis dritten Plätzen
Bei den vom Elberfelder Athletik-Club 08 durchgeführten Kreismeisterschaften des Kreises Düsseldorf-Bergisch Land am Sonntag belegten die Hildener unter rund 60 Teilnehmern nur erste bis dritte Plätze. Die Ring- und Judo-Kämpfe wurden auf der Matte im Freien unter schattigen Bäumen ausgetragen. Der rechte Rand des Ausschnitts ist beim Scannen abgeschnitten, mehrere Namen und Gewichtsklassen sind daher unvollständig.
„Die Hildener belegten nämlich nur erste bis dritte Plätze unter rund 60 Teilnehmern.“
Jiu-Jitsu-Club Hilden stellt drei Kreismeister
Zum dritten Mal trug der Jiu-Jitsu-Club Hilden die Kreiseinzelmeisterschaften im Judo in der Fabricius-Halle aus. Drei Hildener wurden Kreismeister: Franz Ostolski verteidigte im vierten Jahr seinen Titel mit Blitzsiegen von 5 und 14 Sekunden, Manfred Uebber siegte im Federgewicht und Karl-Heinz Pauly in der Jugendklasse über 80 kg. Zum Artikel gehört ein sehr dunkles Wurf-Foto ohne eigene Bildunterschrift.
„Der Wunsch aller Clubmitglieder des JJC Hilden ist eine zweite Uebungsstunde, um das Training intensiv betreiben zu können.“
Franz Ostolski Judo-Kreismeister
Bei den Judo-Kreis-Einzelmeisterschaften in Krefeld, an denen 85 Kämpfer aus zehn Vereinen des Kreises Düsseldorf teilnahmen, wurde Franz Ostolski vom Hildener Jiu-Jitsu-Club erster Sieger im Schwergewicht. Karl-Heinz Pauli und Heinz Weyer belegten jeweils den 5. Platz, Manfred Übber wurde Sechster. Das beigefügte Bild zeigt den Hildener Judoka Rudolf Maltke, der seinen unter ihm liegenden Gegner durch Würgegriff zur Aufgabe zwang.
„85 der besten Kämpfer aus zehn Vereinen des Kreises Düsseldorf traten innerhalb dieses Wettkampfes an.“
Gruppenfoto einer Judomannschaft im Freien: acht Judoka stehend in der hinteren Reihe, fünf kniend davor, alle im Judoanzug. Die maschinenschriftliche Bildunterschrift nennt die Abgebildeten.
Training des Jiu-Jitsu-Club wieder mit Erfolg gekrönt
Der Jiu-Jitsu-Club Hilden schlug am Samstag in der Turnhalle Schützenstraße die Judo-Mannschaft von TuS Lintfort mit 12:6 Punkten. Nach der Begrüßung durch den technischen Leiter H. v. Stein folgten Jugend-, Senioren- und Rahmenkämpfe. H. Wodarz besiegte seinen Gegner in den Rahmenkämpfen innerhalb von 2 Minuten fünfmal und zeigte damit die beste Kampftechnik des Abends.
„Dieses war ein guter Beweis für die ausgezeichnete Trainingsarbeit im Hildener Jiu-Jitsu-Club.“
Westdeutsche Judomeisterschaften am 9. Juli
Ankündigung: Der Landesverband Nordrhein-Westfalen im Deutschen Judoverband richtet am Abend des 9. Juli in der Fabricius-Halle die Westdeutschen Meisterschaften im Judo aus. Erwartet werden unter anderem Europameister Mathias Schießleder (Essen), Europa-Vizemeister Johann Goor (Aachen) und mehrere Deutsche Meister; ebenfalls am Start ist Franz Ostolski aus Hilden.
„Kämpfer der Westdeutschen Judo-Meisterschaften wird auch Franz Ostolski, Hilden, sein.“
Eindeutige Siege des Jiu-Jitsu-Club Hilden
Die erste und zweite Mannschaft des Jiu-Jitsu-Clubs Hilden traten gegen die Mannschaften des Polizei-Sportvereins Wuppertal an. Die 1. Mannschaft des JJCH siegte über die 2. des PSVW mit 12:0 und 11:1, die 2. Mannschaft des JJCH gewann gegen die 1. des PSVW zweimal mit 7:5 und rückte damit auf den 1. Platz der Meisterschaftstabelle. Kampfrichter war Erich Schäfer, 1. Dan-Sportlehrer aus Wuppertal.
„Der Jiu-Jitsu-Club Hilden hat die besten und stärksten Kampfmannschaften des Bezirks.“
Pressefoto von den „offenen" Westdeutschen Judo-Meisterschaften: Wolfgang Hofmann, der dort drei Titel gewann, in einer Kampfszene der 1. Dan-Klasse gegen den Hildener Franz Ostolski, der für den PSV Düsseldorf startete.
„Wolfgang Hofmann (rechts) erkämpfte sich bei den „offenen" Westdeutschen Judo-Meisterschaften drei Titel.“
Jiu-Jitsu-Club Hilden in Spitzenstellung bewährt
Der Jiu-Jitsu-Club Hilden errang mit 11:1 seinen bis dahin größten Sieg gegen den Polizei-Sportverein Köln, den Mannschaftsmeister im Rhein-Bezirk. Die Veranstaltung fand auf Wunsch des Kommandeurs der Grenzpolizei in der Kaserne von Linnich statt und sollte der Polizei einen Einblick in Judo und Jiu-Jitsu geben, um dort eine Judo-Abteilung zu schaffen. Kampfrichter war H. Schill, 2. Dan, Köln.
„Dieser Kampf zeigte dem Publikum, daß Kraft der kleinste Faktor im Judo-Sport ist.“
JJC Hilden auch im Rückkampf siegreich
In der städtischen Turnhalle Schützenstraße führte der Jiu-Jitsu-Club Hilden den Rückkampf gegen den Düsseldorfer Jiu-Jitsu-Club erfolgreich durch: Die 1. Mannschaft gewann 7:5, die 2. Mannschaft erzielte ein 6:6-Unentschieden, die 3. Mannschaft siegte 8:4. Das Gesamtergebnis nach drei Mannschaftskämpfen lautete 21:15 für den JJC Hilden.
„Das Gesamtergebnis ist damit 21:15 für den JJC Hilden.“
Clubmeisterschaft des JJC Hilden
Der Jiu-Jitsu-Club Hilden trug seine Clubmeisterschaften erneut in der städtischen Turnhalle Schützenstraße aus. Franz Ostolski wurde Clubmeister aller Klassen, Burkhard Aue Meister der Senioren, bester der Jugendklassen war Hans Polenski. Die Kampfleitung hatte Hans v. Stein, die Siegerehrung nahmen der Vorsitzende Horst Wodarz und der technische Leiter H. v. Stein vor.
„Nach harten, aber äußerst fairen Kämpfen wurde Franz Ostolski Clubmeister aller Klassen.“
Vom Volkstanz bis zum Radball
Zum hundertjährigen Jubiläum der Stadt Hilden richtete die Gemeinschaft der Turn- und Sportvereine am Samstagnachmittag in der Fabriciushalle unter dem Motto „Quer durch den Hildener Sport" ihre erste Sonderveranstaltung aus; gut 200 Besucher sahen über zwei Stunden Turnen, Judo und Jiu Jitsu, Radball, Tennis, Tischtennis, Volkstanz und Boxen. Judo und Jiu Jitsu bot der Judo-Club Hilden, einige besonders schwierige Würfe führte der Trainer des Klubs vor. Das Radballspiel der „Blitzer" gegen Mettmann war die einzige Begegnung mit Nicht-Hildener Sportlern.
„Gut 200 Besucher konnten sich in der Fabriciushalle von Art und Rang des Hildener Hallensports überzeugen.“
JJC Hilden auch im Rückkampf siegreich
Der Jiu-Jitsu-Club Hilden führte in der städtischen Turnhalle Schützenstraße den Rückkampf gegen den Düsseldorfer Jiu-Jitsu-Club durch. Die 1. Mannschaft gewann 7:5, die 2. Mannschaft trennte sich 6:6 unentschieden, die 3. Mannschaft siegte 8:4; das Gesamtergebnis lautete 21:15 für den JJC Hilden.
„Das Gesamtergebnis ist damit 21:15 für den JJC Hilden.“
Vom Turnen über Judo und Tennis bis zum Radball
Am Samstagnachmittag fand in der Fabricius-Halle die erste Jubiläumsveranstaltung der Gemeinschaft der Hildener Turn- und Sportvereine unter dem Leitgedanken „Quer durch den Hildener Sport" statt. In einer über zweistündigen Schau zeigten HAT 64 und TuS 96 Turnen, der Judo-Club Hilden die Kunst der Selbstverteidigung, dazu gab es Radball, Tennis, Tischtennis, Volkstanz und Boxen. Im Radball gewann der RV „Blitz" Hilden gegen den RSV „Edelweiß" Mettmann klar mit 11:6 (Halbzeit 4:3).
„Der Judo-Club Hilden zeigte dann die Kunst der Selbstverteidigung. Verblüffend die Technik und die Sicherheit, mit der man einen Angreifer abwehrte.“
JJC Hilden Kreis-Mannschaftsmeister
In der Turnhalle Schützenstraße trug der Jiu-Jitsu-Club Hilden die letzte Runde der Kreismannschaftsmeisterschaft aus; Hin- und Rückkampf gegen den Wuppertaler Judo-Club wurden am selben Tag ausgetragen und beide mit 8:4 gewonnen. Damit holte sich der JJC Hilden den Titel des Kreis-Mannschafts-Meisters, nachdem er alle Kämpfe der Kreismannschaftsmeisterschaften gewonnen hatte. Endstand im Kreis Düsseldorf-Bergisch Land: 1. Jiu-Jitsu-Club Hilden, 2. Wuppertaler Judo-Club, 3. Pol.-Sport-Verein Wuppertal.
„Mit diesem Sieg holte sich der JJC Hilden den Titel des Kreis-Mannschafts-Meisters.“
Jiu-Jitsu-Klub feierte seinen zweiten Geburtstag
Ein Bericht über einen Trainingsabend des Hildener Jiu-Jitsu-Klubs, dessen rund vierzig Mitglieder seit 1951 unter dem braunen Gürtel Hans vom Stein (1. Kiu-Grad) trainieren. In der kurzen Zeit errang der Klub 12 Kreismeister, 7 Bezirksmeister und 5 Landesmeister; in diesem Jahr gewannen die Hildener bereits 14:10 gegen Elberfeld, der Rückkampf war für den 21. März angesetzt, am 14. März ging es um die Würde des Vereinsmeisters. Zwei Fotos zeigen die Mannschaft in Judo-Kleidung und einen Wurf.
„Da sieht man in der traditionellen Judo-Kleidung selbst schmächtige Leute wie Riesen wüten.“
Jiu-Jitsu-Club zeigte würdigen Sport
Der Jiu-Jitsu-Club Hilden führte seine diesjährigen Clubmeisterschaften wieder in der Stadt-Turnhalle Schützenstraße durch, mit mehr Teilnehmern als im Vorjahr. Meister aller Klassen wurde Rudi Womatschka, den Meistertitel aller Senioren-Klassen errang der Schwergewichtler Franz Ostolski, Meister aller Junioren-Klassen wurde Burghard Aue. Die Kampfleitung hatte Hans vom Stein, die Siegerehrung nahm der techn. Leiter H. v. Stein vor, der 2. Vorsitzende Horst Wodarz gratulierte.
„Es war eine Freude, diesen sauberen Kämpfen zuzusehen. Heißt Judo doch der „sanfte Weg"!“
Jiu-Jitsu-Club weiter an der Bezirksspitze
Der Jiu-Jitsu-Club Hilden trat mit mehreren Mannschaften gegen den Bruderverein aus Düsseldorf an und siegte. Da die 2. und 3. Mannschaft der Düsseldorfer nicht vollzählig waren, fielen beide Kämpfe kampflos mit 12:0 an Hilden; im ausgetragenen Meisterschaftskampf gewann die 2. Mannschaft des JJC Hilden 7:5 über die 1. Mannschaft des JJC Düsseldorf. Der JJC Hilden steht damit mit allen drei Mannschaften auf den ersten drei Plätzen der Kampftabelle.
„Der Jiu-Jitsu-Club Hilden steht durch diese Ergebnisse mit seinen drei Mannschaften an den ersten drei Stellen der Kampftabelle.“
Kreismeister JJC Hilden in alter Form
Der Jiu-Jitsu-Club Hilden besiegte an einem Samstag in der Turnhalle Schützenstraße den Düsseldorfer Jiu-Jitsu-Club mit 27:7. Nach den Hauptkämpfen folgten Revanche- und Nebenkämpfe, die ebenfalls klar mit 16:4 an Hilden gingen. Der Artikel steht unter der Rubrikzeile "JIU-JITSU".
„Der Jiu-Jitsu-Club Hilden bewies am Samstag erneut, daß seine Judokas noch immer kampfstark sind.“
Dreifacher Judomeister
Die westdeutschen Judomeisterschaften wurden am Samstagabend in der gut besuchten Hildener Frabricius-Halle entschieden. Es handelte sich um sogenannte "offene Meisterschaften", die nicht nach Gewichtsklassen, sondern nach Leistungsklassen (Dan-Graden) entschieden wurden. Der junge Kölner Wolfgang Hofmann wurde dreifacher westdeutscher Meister: 1. Dan-Klasse, 2. Dan-Klasse und offene Klasse.
„Wolfgang Hofmann (rechts) erkämpfte sich bei den „offenen“ Westdeutschen Judo-Meisterschaften drei Titel.“
Begeisterung für den Judosport in der Fabricius-Halle
Am Samstagabend wurde in der Fabricius-Halle die Offene Westdeutsche Judo-Meisterschaft ausgetragen; für die Organisation hatten der JJC Hilden und der Judoclub Nippon, Solingen, gut gesorgt. Die Tribüne war gut besetzt, die Zuschauer begeistert. Beteiligt war auch der Hildener Franz Ostolzki (Post SV Düsseldorf), den das Bild im Kampf gegen Wolfgang Hoffmann aus Köln zeigt, der den Hildener knapp zu Boden zwang.
„Die begeisterten Zuschauer auf der gut besetzten Tribüne bekamen hervorragende Beispiele der Geschicklichkeit und Schnelligkeit im Kampf auf der Matte zu sehen.“
Jiu-Jitsu-Club siegte im Meisterschaftskampf
In der ersten Runde der Meisterschaftskämpfe besiegte der Jiu-Jitsu-Club Hilden den Polizei-Sportverein Wuppertal mit 8:4. Vor den Hauptkämpfen wurde ein Einlagekampf zwischen Aue (Hilden) und Brauer (Wuppertal) ausgetragen, der unentschieden endete. Die einzelnen Kämpfe waren sehr hart, aber schnell und sauber.
„Die einzelnen Kämpfe waren sehr hart, aber doch schnell und sauber.“
Mannschaftsfoto von sieben Männern in einem Übungsraum vor einem Rollladen: vier stehend, drei knieend davor auf der Matte; einer der Knieenden hält eine Plakette in den Händen. Unter dem Foto ein aufgeklebter Streifen mit den sieben Namen.
Gruppenfoto von sechs Judoka in Judoanzügen, barfuß nebeneinander vor einem Rollladen in einem Übungsraum stehend. Unter dem Foto ein aufgeklebter Streifen mit den sechs Namen.
Jiu-Jitsu-Club erfolgreich
In der Städtischen Turnhalle Schützenstraße in Hilden gewann der Jiu-Jitsu-Club Hilden den Rückkampf gegen den Düsseldorfer Jiu-Jitsu-Club. Die 1. Mannschaft siegte 7:5, die 2. Mannschaft trennte sich 6:6, die 3. Mannschaft gewann 8:4. Die Gesamtwertung von 21:15 zeigte die aufsteigende Form der Itterstädter an.
„Die Gesamtwertung von 21:15 für den Jiu-Jitsu-Club Hilden zeigte die aufsteigende Form der Itterstädter an.“
Wer in diesen Jahren auf der Matte stand
Alle Personen, die in mindestens zwei Stücken vorkommen — Hildener und Gegner, Kampfrichter und Vorsitzende. Die Spalte rechts zählt, in wie vielen Ausschnitten der Name auftaucht.
| Name | In welcher Rolle | Belege |
|---|---|---|
| Franz Ostolski auch: F. Ostolski, Ostolski |
Teilnehmer und Vorführender, Clubmeister aller Klassen, abgebildeter Judoka, Prüfling | 38 |
| Horst Wodarz auch: H. Wodarz, Wodarz |
Vorsitzender, Vorsitzender des JJC Hilden, Kampfrichter, Teilnehmer und 1. Vorsitzender | 19 |
| Günter Kult auch: G. Kult, Kult |
Teilnehmer, Prüfling | 18 |
| Rudi Womatschka auch: R. Womatschka, Womatschka |
Teilnehmer, abgebildeter Judoka, Trainer, Prüfling | 18 |
| Günter Kohl auch: G. Kohl, Kohl |
Vorführender und Teilnehmer, Prüfling, Teilnehmer | 17 |
| Hans vom Stein | Kampfrichter, technischer Leiter, Judo- und Jiu-Jitsu-Fachlehrer, Teilnehmer, Welt-Zweiter, Kampfrichter, technischer Leiter, Judosportlehrer | 16 |
| Werner Kenzler auch: W. Kenzler, Kenzler |
Teilnehmer Senioren, Teilnehmer | 16 |
| Heinz Weyer auch: Weyer |
Teilnehmer Senioren, Teilnehmer | 15 |
| Josef Laiacker auch: Laiacker |
Teilnehmer Senioren, Teilnehmer | 14 |
| Manfred Priebe auch: M. Priebe, Priebe |
Teilnehmer, Clubmeister, Kreismeister | 13 |
| Klaus David auch: K. David, David |
Vorführender und Teilnehmer, Prüfling, Teilnehmer, Bezirksmeister | 12 |
| Aue | Teilnehmer | 11 |
| Bruno Milkereit auch: B. Milkereit, Milkereit |
Teilnehmer Senioren, Meister im Halbschwergewicht, Teilnehmer | 11 |
| Hilsmann | Teilnehmer | 11 |
| Burkhard Aue auch: B. Aue |
Meister der Senioren, Teilnehmer, Kreismeister | 10 |
| Horst Hustadt auch: Hustadt |
Teilnehmer Senioren, Teilnehmer | 9 |
| Gehlen | Teilnehmer | 8 |
| Haupt | Teilnehmer | 8 |
| Horst Fischer auch: H. Fischer, Fischer |
Teilnehmer, abgebildeter Judoka, Prüfling | 8 |
| Schnell | Teilnehmer | 8 |
| Herbert Kranz auch: H. Kranz, Kranz |
abgebildeter Judoka, Teilnehmer und Organisator, Teilnehmer | 7 |
| Horst Weiß auch: Weiß |
Teilnehmer | 7 |
| Ernst-Theodor Friedel auch: Friedel |
Kreismeister, Teilnehmer | 6 |
| Hoth | Teilnehmer | 6 |
| Erich Schäfer auch: E. Schäfer |
Kampfrichter, Sportlehrer, Schlußvorführung | 5 |
| Hans-Horst Schnell | Meister im Leichtgewicht, Teilnehmer Senioren, Teilnehmer | 5 |
| L. W. Prass | Kampfrichter | 5 |
| Ludwig Prass | Prüfer, Überreicher der Diplome, Kampfrichter | 5 |
| Nieswand | Teilnehmer | 5 |
| Samm | Teilnehmer | 5 |
| Schwiederski | Teilnehmer | 5 |
| Walter Schombert auch: W. Schombert, Schombert |
Kampfrichter, Teilnehmer, Kampfleitung | 5 |
| Willems | Teilnehmer | 5 |
| Wisse | Teilnehmer | 5 |
| Dr. Richter | Teilnehmer | 4 |
| Edith Müller auch: E. Müller, Müller |
Vorführende, Teilnehmerin, Teilnehmer | 4 |
| Gemein | Teilnehmer | 4 |
| Gerhart Cremer auch: G. Cremer |
Vorführender und Teilnehmer, Prüfling, Teilnehmer | 4 |
| H. vom Stein | Teilnehmer und Kampfrichter, Teilnehmer, Kampfrichter, Teilnehmer | 4 |
| Hermann Brück auch: Brück |
Meister im Mittelgewicht, Teilnehmer | 4 |
| Horst Weiss auch: Weiss |
Teilnehmer Jugend, Teilnehmer | 4 |
| Iwoleit | Teilnehmer | 4 |
| Jürgen Unger | technischer Leiter des PSVW, Kampfrichter | 4 |
| Karl-Heinz Haupt | Meister aller Seniorenklassen, Teilnehmer Senioren, Teilnehmer | 4 |
| Ludwig Praß auch: Praß |
Kampfrichter, Kampfleitung, Vorführende | 4 |
| Lueg | Teilnehmer | 4 |
| Richard Stein | Teilnehmer, Teilnehmer Senioren | 4 |
| Schittkowski | Teilnehmer, Gegner | 4 |
| Steffens | Teilnehmer | 4 |
| Stein | Teilnehmer | 4 |
| Werner Kern auch: W. Kern, Kern |
Teilnehmer | 4 |
| Winfried Wittwer | Teilnehmer Schüler, Teilnehmer | 4 |
| Wolfgang Schmidtke | Teilnehmer, Teilnehmer Senioren | 4 |
| Brauer | Teilnehmer | 3 |
| Davids | abgebildeter Judoka, Teilnehmer | 3 |
| Funke | Teilnehmer | 3 |
| H. v. Stein | technischer Leiter, techn. Leiter, techn. Leiter des JJC Hilden, Teilnehmer | 3 |
| H. von Stein | abgebildeter Judoka, Teilnehmer | 3 |
| Hans Polenzki auch: Polenzki |
Teilnehmer | 3 |
| Hans Schlösser auch: Schlösser |
Teilnehmer Jugend, Teilnehmer | 3 |
| Hans v. Stein | Kampfleitung, technischer Leiter, Trainer | 3 |
| Heinz Frommelt auch: Frommelt |
Teilnehmer | 3 |
| Horst Andree | Teilnehmer | 3 |
| Meier | Teilnehmer | 3 |
| Nieksch | Teilnehmer | 3 |
| Tappe | Teilnehmer | 3 |
| Voigt | Teilnehmer | 3 |
| Walter Schott | Teilnehmer Senioren, Teilnehmer | 3 |
| Weith | Teilnehmer | 3 |
| Wolfgang Hofmann | Sieger, Teilnehmer | 3 |
| Balster | Teilnehmer | 2 |
| Danneberg | Teilnehmer | 2 |
| Erich Krumbach | Kampfrichter | 2 |
| Friedl | Teilnehmer | 2 |
| Fritz Wieland auch: Wieland |
Teilnehmer Jugend, Teilnehmer | 2 |
| Gottfried Tismer auch: Tismer |
Kampfrichter, Teilnehmer | 2 |
| Hans Polenski | Bester der Jugendklassen, Teilnehmer | 2 |
| Hartges | Teilnehmer | 2 |
| Hausmann | Teilnehmer | 2 |
| Heinrich Zander | Kampfrichter | 2 |
| Heinz Bumke auch: Bumke |
Teilnehmer Jugend, Teilnehmer | 2 |
| Heinz Scholl auch: Scholl |
Teilnehmer | 2 |
| Heinz-W. Gemein | Teilnehmer Senioren, Teilnehmer | 2 |
| Herbert Schulze | Prüfling, Teilnehmer | 2 |
| Hibbeln | Teilnehmer | 2 |
| Josef Kuhl auch: Kuhl |
Teilnehmer Jugend, Teilnehmer | 2 |
| Karl-Heinz Pauly | Teilnehmer Jugend, Kreismeister | 2 |
| Krohn | Teilnehmer | 2 |
| Kuno Bühler auch: Bühler |
Teilnehmer | 2 |
| Liese | Teilnehmer | 2 |
| Lothar Merkelbach | Teilnehmer Schüler, Teilnehmer | 2 |
| Ludwig Sieber | Teilnehmer | 2 |
| Manfred Kraft | Teilnehmer | 2 |
| Manfred Uebber | Kreismeister, Teilnehmer | 2 |
| Mattern | Teilnehmer | 2 |
| Max Hahn | Teilnehmer | 2 |
| Mertens | Teilnehmer | 2 |
| Miedeck | Teilnehmer | 2 |
| Miedeck | Teilnehmer | 2 |
| Nietsch | Teilnehmer | 2 |
| Peter Nieksch | Teilnehmer, Meister im Federgewicht | 2 |
| Peter-Georg Nieksch | Teilnehmer Jugend, Teilnehmer | 2 |
| Pönitz | Teilnehmer | 2 |
| Rudi Kadgien | Teilnehmer | 2 |
| Schlieper | Teilnehmer | 2 |
| Schmitt | Teilnehmer | 2 |
| Schwiererski | Teilnehmer | 2 |
| Sieber | Teilnehmer Jugend, Teilnehmer | 2 |
| Stahlberg | Teilnehmer | 2 |
| Steffes | Teilnehmer | 2 |
| Tischler | Teilnehmer | 2 |
| Trog | Teilnehmer | 2 |
| Wagner | Teilnehmer | 2 |
| Walter Saemann | Teilnehmer | 2 |
| Wangerin | Teilnehmer | 2 |
| Willi Schmidt auch: Schmidt |
Teilnehmer | 2 |
| Wilms | Teilnehmer | 2 |
| Womatschka | Teilnehmer | 2 |
„aktuell“ — 1995 bis 1999
Im Juni 1995 erschien die erste Ausgabe der Vereinszeitung, geschrieben und gesetzt von Mario Bohm, in einer Auflage von sechzig bis achtzig Stück. Fünf Jahrgänge sind erhalten: 30 Ausgaben, 114 Seiten, 186 Beiträge mit 143 namentlich genannten Personen. Es ist die dichteste Quelle des ganzen Archivs — monatlich Wettkämpfe, Prüfungen, Wahlen und Feste, mit Namen und Ergebnissen.
Jahrgang 1995
Schokolade und Medaillen
Bericht vom vereinsinternen Jugendturnier am 20. September im Rahmen des Mittwochstrainings. Ingo Köster begrüßte um 18 Uhr 25 teilnehmende Kinder und wirkte als Kampfrichter, Werner Ring und Mario Bohm waren Zeitnehmer. Gekämpft wurde in drei Klassen: Mädchen (7 Teilnehmer), Jungen bis 40 kg (10) und über 40 kg (8); anders als bei offiziellen Turnieren durften auch Weißgurtträger antreten, drei "Weiße" und vier "Weiß-Gelbe" gewannen Medaillen. Sieger über 40 kg wurde Christian Prelcec vor Dennis Kergl, bis 40 kg siegte Sebastian Conrads vor Philipp Windler, bei den Mädchen gewann Michaela Kergl das Finale gegen Maike Kopka. Am Ende bekamen alle anwesenden Kinder Schokolade, was mehr Begeisterung auslöste als die Medaillenvergabe.
„Weit mehr Begeisterung als bei der Vergabe der Medaillen und Urkunden kam auf, als für alle anwesenden Kinder Schokolade verteilt wurde.“
"Bergischer Schmied"
Vier Männer und zwei Frauen der Seniorenabteilung fuhren am Samstagnachmittag des 4. November nach Wuppertal-Uellendahl zum Pokalturnier "Bergischer Schmied" in der Kurt-Schumacher-Halle, bei dem 50 Teilnehmer antraten. Jürgen Uhlemann (bis 78 kg) mußte seinen zweiten Kampf wegen einer Knieverletzung aufgeben; Werner Ring, der älteste Teilnehmer, stand erstmals überhaupt bei einem Turnier auf der Kampffläche (über 95 kg). Der jugendliche Nachwuchs Patrik Knabe und Martin Kresse startete bis 86 kg; Martin traf zuerst auf den eigenen Trainer Renato Eusani und wurde am Ende Fünfter. Bei den Frauen eröffneten die nur 500 g auseinanderliegenden Ursel Gastreich und Birgit Zinnen das nach dem Modus des "Japanischen Turniers" ausgetragene Frauenturnier; Birgit gewann diesen Kampf kurz vor Schluß mit Juji-gatame und sicherte sich den vierten Platz.
„Bleibt nur zu hoffen, daß diese Turnierteilnahme, besonders für unsere jüngeren Teilnehmer, keine einmalige Sache bleibt.“
Erfolgreicher Kampftag
Beim Kreis-Pokalturnier in Remscheid-Lüttringhausen am Sonntag, den 11. Juni, holte die B- und C-Jugend des JC Hilden einen ersten und drei vierte Plätze; rund 150 Kinder waren am Start. Johann Timmerbeil gewann die Klasse bis 60 kg der C-Jugend mit zwei souveränen Siegen (Kesa-gatame und Haltegriff nach Hüftwurf). Christian Heymann (bis 55 kg) und Dennis Kergl (bis 45 kg) wurden jeweils Vierte, Dennis erst nach sechs Kämpfen. Amnon Schüßler (bis 45 kg) als jüngster Hildener Teilnehmer schied trotz einer Führung durch O-uchi-gari aus, Christian Prelcec belegte in der B-Jugend bis 50 kg den vierten Platz.
„Mit einem 1. und drei 4. Plätzen kehrte unsere B- und C-Jugend am Sonntag, den 11. Juni, vom Kreis-Pokalturnier aus Remscheid-Lüttringhausen heim.“
Ergebnisse der Judo-WM der Frauen und Männer in Makuhari (Japan) vom 28. Sept. bis 1. Okt.
Zusammenfassung der Weltmeisterschaft aus deutscher Sicht, weil die Berichterstattung in den Tageszeitungen dürftig war. Bei den Männern gewann Udo Quellmalz Gold bis 65 kg, Frank Möller Silber über 95 kg, Richard Trautmann wurde Fünfter bis 60 kg. Die deutschen Frauen gingen leer aus; beste Plazierungen waren ein 7. Platz von Tanja Münzinger bis 56 kg und ein 5. Platz von Sandra Köppen in der offenen Klasse. Beim gleichzeitigen IJF-Kongreß wurden die Weltmeisterschaften 1999 nach Birmingham und 2001 nach München vergeben.
„Deutschland ging bei der Medaillenvergabe leider leer aus.“
Jahrgang 1996
Weihnachtsturnier des JC-Hilden
Am 22. Dezember, dem letzten Trainingstag des Jahres, richtete der Verein sein Weihnachtsturnier für die Jugendlichen aus; 22 Jungen und Mädchen kämpften in vier Gewichtsklassen ihre Meister aus. Ingo Köster stand wie schon beim Herbstturnier als Kampfrichter auf der Matte, Mario Bohm wurde am Listenführertisch von den Hilfszeitnehmern Johann Timmerbeil und Dennis Kergl unterstützt; Renato Eusani mußte grippebedingt absagen. Jeder Teilnehmer erhielt eine Urkunde und eine Nikolaustüte, die vier Erstplazierten zusätzlich Medaillen und kleine Sachpreise. Sieger wurden Sascha Spörck (bis 33 kg), Tina Junghanns (Mädchen über 33 kg), Dennis Kergl (Jungen bis 50 kg) und Johann Timmerbeil (Jungen über 50 kg).
„Zum Abschluß des Turnieres durfte sich jeder Teilnehmer über eine Urkunde sowie eine Nikolaustüte freuen.“
Kyu-Prüfung
Die zweite Kyu-Prüfung des Jahres fand am Freitag, den 8. Dezember, statt; um 17.30 Uhr begann das erste Paar mit seiner Vorführung. Prüfer war der gesundheitlich stark angeschlagene Renato Eusani; Hauptkritikpunkt bei vielen Prüflingen war ein einschläfernd langsamer Bewegungsablauf bei Wurf- und Bodenprogramm. Den besten Gesamteindruck hinterließ Thomas Rüscher, der als einziger zum gelben Gürtel geprüft wurde. Zum 8. Kyu (weiß-gelb) bestanden zehn Prüflinge, zum 6. Kyu (gelb-orange) sechs.
„Der Hauptkritikpunkt bei vielen Prüflingen: einschläfernd langsamer Bewegungsablauf sowohl bei der Wurfausführung wie auch beim Bodenprogramm.“
Bezirksvereinsmannschaftsmeisterschaft (BVMM) der U15
Erstmals seit Jahrzehnten trat der JC-Hilden wieder mit einer Kampfmannschaft bei einer Meisterschaft an. Von sieben Gewichtsklassen konnten nur sechs besetzt werden; Sebastian Schmitt (bis 45 kg) sagte krankheitsbedingt ab, und in der Halle in Duisburg/Neumühl, wo die Judosportfreunde Hamborn 07 am Sonntag, den 25. Februar, ausrichteten, durfte Christian Prelcec (bis 60 kg) wegen eines Schreibfehlers im Gesundheitszeugnis nicht kämpfen. So blieben vier Kämpfer. Nach einem Freilos traf Hilden in der Runde der letzten Acht auf den Jugendclub 71 Düsseldorf und verlor 1:5 (10:50); einzigen Sieg holte Dennis Kergl nach 20 Sekunden mit Juji-Gatame, Sigi Schulte erkämpfte ein Unentschieden. In der Trostrunde gegen Heiligenhaus gewann nur Johann Timmerbeil, Endergebnis 1:6 (5:48). Von 13 gemeldeten Vereinen erschienen 11 Mannschaften.
„Erstmals seit Jahrzehnten gelang dem JC-Hilden mal wieder das "Kunststück", mit einer Kampfmannschaft an einer Meisterschaft teilzunehmen.“
Vereinsmeisterschaft 1996
Nur 16 Jugendliche fanden sich am Freitag, den 28. Juni, in der Sporthalle des Vereins ein, um in vier Gewichtsklassen ihre Meister zu ermitteln. Nach jeweils zwei Kämpfen erhielten alle eine Urkunde und eine Medaille, wegen des unerwartet kleinen Teilnehmerfeldes zusätzlich eine doppelte Ration Schokolade. Renato Eusani übernahm den Job des Kampfrichters, Ingo Köster und Werner Ring machten sich als Zeitnehmer am Listenführertisch nützlich. Vereinsmeister wurden Katrin Leminski (Mädchen bis 40 kg), Nicolas Maximilian Schwartze (Jungen und Mädchen bis 42 kg), Arvid Seeberg-Elverfeldt (Jungen bis 48 kg) und Johann Timmerbeil (Jungen über 48 kg).
„Und wegen des unerwartet kleinen Teilnehmerfeldes erhielt jeder eine doppelte Ration Schokolade.“
Jahrgang 1997
Kyu-Prüfung
Die Gürtelprüfung wurde für die Prüfer Jan Bolz und Renato Eusani ein langer Abend: Das erste Prüfungspaar begann pünktlich gegen 18 Uhr, der letzte Prüfling zeigte sein Programm erst nach 21 Uhr. Trotz einiger nicht überzeugender Leistungen konnten sich 17 Teilnehmer über den nächsthöheren Gürtel freuen, vom 8. Kyu (weiß-gelb) bis zum 2. Kyu (blau).
„Trotz einiger nicht überzeugender Leistungen konnten sich 17 Teilnehmer über den nächsthöheren Gürtel freuen.“
Internationales Turnier in Gronau
Beim Mugen-Cup des JC Mugen Gronau trafen sich Kämpfer der U15, U18 und U21 aus 66 Vereinen; von 21 Gewichtsklassen belegten nur vier deutsche Kämpfer einen ersten Platz, die übrigen Goldmedaillen gingen nach Holland. Die beiden Hildener gingen vorgeschädigt an den Start: Johann Timmerbeil mit verstauchtem Finger, Dennis Kergl mit einem im Training verletzten Zeh. Dennis musste wegen 800 Gramm Übergewicht bis 60 kg antreten, landete durch einen sehr tiefen Seoi-nage von Wojciek Karwoth, dem späteren Sieger der Klasse, unsanft auf dem Kopf und verlor auch den Trostrundenkampf durch Beingreiftechnik. Johann gewann über 65 kg seinen ersten Kampf mit Kesa-gatame, unterlag im Halbfinale Philipp Alck aus Bocholt mit Kuchiki-daoshi, gewann in der Trostrunde durch Ko-uchi-gari und Harai-goshi, verletzte sich im Kampf um Platz drei jedoch am Nacken und musste vom anwesenden Arzt behandelt werden.
„Bei insgesamt 21 Gewichtsklassen in den drei Altersgruppen belegten jedoch nur vier deutsche Kämpfer einen ersten Platz.“
Einzelkämpfer Johann Timmerbeil
Bei den beiden U15-Turnieren des vergangenen Monats war Johann Timmerbeil jeweils der einzige Hildener Teilnehmer und holte Gold und Silber. Zum 14. landesoffenen Pokalturnier in Duisburg-Walsum hatten 250 Kämpfer gemeldet; nach einem Freilos stand Johann direkt im Halbfinale, wo er Sebastian Skrynecki von Judofreunde Hamborn 07 diesmal nach Ippon für Tai-otoshi bezwang. Im Finale unterlag er Jonas Rabatha vom Bünder TV, dem Fünftplatzierten der Deutschen Meisterschaft, im Haltegriff - erzielte damit aber eine bessere Platzierung als der amtierende Landesmeister Dennis Steinke, der nur Dritter wurde. Beim Pokalturnier des Essener JC an der Katzenbruchstraße war er trotz 141 angetretener B-Jugendlicher der einzige Kämpfer über 71 kg und durfte seine Goldmedaille und Urkunde direkt nach der Begrüßung abholen.
„Seine stolze Bilanz: Gold + Silber!“
Nikolausturnier der U15
Als letztes Turnier des Jahres 1996 bestritt die männliche B-Jugend das bundesoffene Weihnachtsturnier des Dattelner JC mit insgesamt 350 Kämpfern aus allen Teilen der Republik. Dennis Kergl startete in der Klasse bis 55 kg, die mit 43 Kämpfern gut besetzt war, und blieb trotz eines im Training gebrochenen Zehs ohne Wertung; sein Gegner beendete den Kampf mit Harai-goshi. Christian Prelcec verlor in der 60-kg-Klasse zunächst, gewann aber in der Trostrunde nach zwei Minuten mit Ippon für Ryo-ashi-dori, ehe er sich im nächsten Kampf mit Ura-nage geschlagen geben musste. Als einzige Beute nahmen die beiden ein Autogramm des anwesenden U15-Bundestrainers Frank Wieneke mit nach Hause.
„Zumal der angekündigte Nikolaus seinen Einsatz verschlafen hatte.“
Jahrgang 1998
Kyu-Prüfung
Am Freitag, den 20. März, konnte Prüfer Michael Holte (4. Dan) nach nur 1,5 Stunden Dauer allen 18 Teilnehmern zur nächsten Gürtelstufe gratulieren. Die Bewertungen waren durchweg erfreulich gut, keiner der Prüflinge hatte ein Minus auf dem Konto und bis auf zwei Teilnehmer konnte jeder mindestens ein Plus verbuchen. Fünf Judoka erhielten sogar in allen Prüfungsfächern ein Plus: Laura Ranft, Wolfgang Schwemmer, Michaela Kergl, Nicolas Schwartze und Dennis Kergl.
„Fünf Judokas gelang sogar das Kunststück, in allen ihren Prüfungsfächern ein "+" zu erhalten.“
1x Gold bei den KrEM der Männer U 18
Bei den Kreiseinzelmeisterschaften der U 18 in der Sporthalle der Gesamtschule in Velbert traten am letzten Samstag im Februar 40 Judoka an. Von vier angereisten Hildenern durften nur drei starten: Marcel Kohlberg war wegen seines Vereinswechsels von Langenfeld nach Hilden noch nicht startberechtigt, es fehlten zehn Tage. Christian Prelcec belegte nach zehnmonatiger Wettkampfpause in der am stärksten besetzten Klasse bis 66 kg Rang 7, Dennis Kergl wurde bis 60 kg Fünfter. Johann Timmerbeil sicherte sich bis 90 kg mit einem Juji-gatame nach 35 Sekunden den Kreismeistertitel und damit die Qualifikation für die nächste Runde.
„Diese Plazierung bedeutete zugleich die Qualifikation für die nächste Runde der Meisterschaft.“
Vereins-Rangliste (Stand: 01.08.98)
Zwischenstand der Vereinsrangliste zum 1. August 1998. Jugend U 13 + U 14: 1. Michaela Kergl (33 Punkte), 2. Sascha Spörck (3 Punkte). Jugend U 15: 1. Philipp Windler (23 Punkte), 2. Arvid Seeberg-Elverfeldt (9 Punkte), 3. Nicolas Schwartze (3 Punkte). Frauen U 17 + Männer U 18: 1. Johann Timmerbeil (76 Punkte), 2. Christian Prelcec (15), 3. Dennis Kergl (8), 4. Marcel Kohlberg (0). Angekündigt wird außerdem das Landesoffene Jubiläumsturnier für Jugend U 15 und Männer U 18 am 23. August in Münster-Wolbeck.
Vereins-Rangliste (Stand: 31.10.98) und Termine
Zwischenstand der Vereinsrangliste zum 31. Oktober 1998 in drei Altersklassen sowie die Ausschreibung des Bundesoffenen Nikolausturniers der männlichen Jugend U 15 am Sonntag, den 13. Dezember, in der Turnhalle der Berufsschule in Datteln; Treffen ist um 8.00 Uhr vor der eigenen Halle, Anmeldungen nimmt Mario Bohm entgegen. Bei den Männern U 18 führt Johann Timmerbeil mit 91 Punkten klar vor Dennis Kergl (25) und Christian Prelcec (15).
Jahrgang 1999
Kreiseinzelmeisterschaften der U15 + U18
100 Kämpfer der U 15 und 80 der U 18 trafen sich am Samstag, den 13. März, in der Sporthalle auf der Hülsbecker Straße in Heiligenhaus und ermittelten auf drei Kampfmatten die Qualifikanten für die Bezirkseinzelmeisterschaften. Mit einer Rekordbeteiligung von acht Kämpfern war der JC-Hilden vertreten. Philipp Windler holte bis 55 kg der U 15 mit einem Ippon durch Würgetechnik kurz vor Kampfende Bronze und die Qualifikation. Bei den Männern U 18 sorgte Arvid Seeberg-Elverfeldt an der Waage für Aufregung, weil in seinem Judo-Pass ein falsches Geburtsdatum eingetragen war; er durfte doch noch starten und wurde Fünfter. Dennis Kergl wurde bis 66 kg Zweiter, Johann Timmerbeil trotz leichter Erkrankung bis 81 kg ebenfalls Zweiter; Marcel Kohlberg belegte bis 73 kg Platz 5.
„Mit einer Rekordbeteiligung von acht Kämpfern war der JC-Hilden bei diesen Meisterschaften vertreten.“
Kyu-Prüfungen
Seit der letzten Ausgabe fanden zwei Kyu-Prüfungen in der eigenen Sporthalle statt. Basierend auf schlechten Erfahrungen früherer Prüfungen wurde diesmal auf zwei Matten gleichzeitig geprüft, sodass die Prüflinge an beiden Terminen pünktlich gegen 19.30 Uhr verabschiedet werden konnten. Die Prüfung vom Freitag, den 11. Dezember 1998, nahmen Renato Eusani (3. Dan) und Karsten Labahn (3. Dan) ab, die vom Mittwoch, den 24. März 1999, Wolfgang Funk (1. Dan) und Ingo Köster (1. Dan). Alle Teilnehmer erreichten ihr jeweils angestrebtes Prüfungsziel.
„Alle Teilnehmer erreichten ihr jeweils angestrebtes Prüfungsziel.“
Vereins-Rangliste (Stand: 01.04.99) und Neuerung 1999
Zwischenstand der Vereinsrangliste zum 1. April 1999 sowie die Ausschreibungen für die Westdeutsche Einzelmeisterschaft der Männer U 18 in Datteln (25. April), die Bezirkseinzelmeisterschaften und die Westdeutsche Einzelmeisterschaft der Jugend U 15 in Duisburg-Walsum (2. bzw. 16. Mai) und den Mugen-Cup '99 in Gronau (22. Mai). In der Jugend U 15 führt Philipp Windler mit 29 Punkten, bei den Männern U 18 Dennis Kergl mit 38 Punkten vor Johann Timmerbeil (26). Als Neuerung 1999 gilt: Einen Pokal erhält - unabhängig von seiner Plazierung - nur noch derjenige Kämpfer, der an mindestens drei Turnieren teilgenommen hat.
„Neuerung 1999: Einen Pokal erhält - unabhängig von seiner Plazierung - allerdings nur noch derjenige Kämpfer, der an mindestens drei Turnieren teilgenommen hat.“
Solinger Turnier der U15 + U18
Vier Kämpfer des JC-Hilden fuhren am Sonntag, den 21. Februar, zum bezirksoffenen Turnier der männlichen U 15 und U 18, das die Judoabteilung des PSVg Jahn Solingen in der dortigen Schützenhalle ausrichtete. Die Halle hatte trotz recht niedriger Außentemperaturen die Gemütlichkeit eines Kühlschranks, weil die Heizung ausgeschaltet war. Philipp Windler (bis 55 kg, U 15) erreichte nach einer Auftaktniederlage über die Trostrunde das kleine Finale und wurde Fünfter. Dennis Kergl stand bis 66 kg nach zwei Ippon-Siegen mit Ura-nage im Halbfinale und belegte ebenfalls Platz 5, ebenso Johann Timmerbeil bis 81 kg nach einem Ippon-Sieg mit Uchi-mata. Marcel Kohlberg blieb bis 73 kg nach zwei Niederlagen durch Kesa-gatame ohne zählbaren Erfolg.
„Leider besaß die Sporthalle an diesem Tage die Gemütlichkeit eines Kühlschranks.“
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